Matthiasbote
aus Hohenbudberg
  So gekennzeichnete Worte,
werden weiter unten erklärt
.


Wolfgang Hermanns

Küster in St. Matthias, Hohenbudberg


Gemeinde St. Matthias, Hohenbudberg

Pfarre St. Nikolaus 

2010





31. Januar 2010 -- 17,45 Uhr – Eucharistiefeier
4. Sonntag im Jahreskreis
* 3. Jahresamt für Frau Lotte Femers
* Seelenamt für Marianne Kepke
* Gedächtnismesse für Johanna Gasser
* heute nach der Messe Primelverkauf, unter dem Kirchturm,
  für die Leprahilfe



07. Februar – 17,45 Uhr – Eucharistiefeier
* 5. Sonntag im Jahreskreis
* Bittmesse für Priesterberufe
 
14. Februar – 17,45 Uhr – Eucharistiefeier
* 6. Sonntag im Jahreskreis
* Karnevalssonntag
 
17. Februar
* Aschermittwoch
* Beginn der österlichen Bußzeit – Fast und Abstimemztag
 
21. Februar – 17,45 Uhr – Eucharistiefeier
* 1. Fastensonntag
* 1. Jahrgedächtnis für Travis Steeger aus Canada
* Gedächtnismesse für die Verstorbenen der Familien Steeger und Hoppe
       für Hans Hermanns
       für Detlef Krause
 
24. Februar
* Fest des Hl. Matthias
 
28. Februar – 17,45 Uhr – Eucharistiefeier
* 2. Fastensonntag
* offizielle Zählung der Gottesdienstbesucher
* Messfeier für die Verstorbenen und Lebenden der
   Uerdinger Matthias Bruderschaft
* Weihbischof Bündgens wird mit uns die Hl. Messe feiern

 



Sind eben in deine HP
eingesurft

und haben diese als
auszeichnungswert
befunden.

Gerne verleihen wir
dir deshalb hiermit
unseren Award
des  kirchenweb.at  ! 



verliehen am
2. Mai 2003

   

Aktuell


Haben Sie es vernommen?

Eintrag ins Gästebuch

02.05.08  9:52 Uhr

Hallo Frau Müller ! es ist mir leider nicht möglich , ins  Gästebuch zu schreiben , ich möchte an dieser stelle , den Freunden von Hohenbudberg mitteilen , das Hans Eckhard Giesen ( Ecki ) verstorben ist , ich tue dies , weil er kein öffentliches Begräbnis hatte und sein ableben auch nicht in der Zeitung stand , er wohnte früher auf der Rheinhausenerstr. und ist vielen Hohenbudberger bekannt , mein Name ist Peter Kirches Tel. 02151 - 4466227  Helgoländer Steig 1 in 47829 . schöne zeit , bei bester Gesundheit und liebe grüße . P. Kirches





Nicht wie .....

sondern dass
das Evangelium
zu den
Menschen
kommt,

ist das
Entscheidende.
*
2006/2007
Lesejahr >



Heiligenkalender


Impressum
"Matthiasbote aus Hohenbudberg"
Mitteilungsblatt für die Kirchenbesucher
der Kirche St. Matthias aus Krefeld -Hohenbudberg-

Herausgeber:
V.i.S.d.P. Wolfgang Hermanns -Küster-
Am Röttgen 40, 47829 Krefeld -Uerdingen-
Tel.: 02151/480214, Fax: 02151/46472

Auflagen zwischen 60 und 300 Exemplare
Druck: eigene Kopien
   


Internet:

Ein neues Forum
zur Verkündigung
des Evangeliums.





Die "Bruderschaft St. Matthias" ist ein
Freunde- und Förder-Verein, der die Arbeit dieser Kirche unterstützt.

Sollten auch Sie der Bruderschaft beitreten wollen, erhalten Sie von Herrn Wolfgang Hermanns eine Beitrittserklärung.


Aschermittwoch

Der Aschermittwoch wird am ersten Mittwoch nach der Fastnacht (Rosenmontag) gefeiert. Mit ihm beginnt die christliche Fastenzeit. Sein Name geht auf einen Brauch zurück, nach dem christliche Büßer der ersten Jahrhunderte an diesem Tag das Bußgewand erhielten und mit Asche bestreut wurden. In späterer Zeit ließen sich alle Christen im Bewusstsein ihrer Fehler und zum Zeichen der Reue am Aschermittwoch Asche aufs Haupt streuen. Heute zeichnet der Priester den Gläubigen am ersten Tag der 40 tägigen Fastenzeit im Gottesdienst ein Aschekreuz auf die Stirn. Mit den Worten: "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst", erinnert er an die Vergänglichkeit alles Lebens und ruft den Christen auf, sich Gott neu zuzuwenden, um so vor dem ewigen Tod gerettet zu werden. In der katholischen Kirche ist der Brauch des Aschenkreuzes seit Ende des 11. Jahrhunderts üblich.



Aschermittwoch - Passionszeit

Am Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit; sie dauert bis Karsamstag, umfasst also 46 Kalendertage - die 6 Sonntage sind vom Fasten ausgenommen, da Christen an jedem Sonntag - also auch in der Fastenzeit - die Auferstehung Christi feiern; es bleiben also genau 40 Fastentage. Die Zahl 40 steht für einen umfassenden Zeitraum, der Wende und Neubeginn ermöglicht. 1969 erneuerte die römisch-katholische Kirche die Grundordnung des Kirchenjahres, die Fastenzeit dauert nun nicht mehr bis Karsamstag, sondern endet bereits mit dem Gründonnerstag, dennoch wird auch am Karfreitag gefastet.

Schon im 2. Jahrhundert bereitete man sich durch zweitägiges Fasten auf den Ostersonntag vor. Im 3. Jahrhundert wurde die Fastenzeit auf die Karwoche ausgedehnt. Im 4. Jahrhundert führte das Konzil vin Nicäa die 40-tägige Fastenzeit ein.

Alle Religionen kennen Fastenzeiten, am bekanntesten ist der Fastenmonat Ramadan im Islam. In der Alten Kirche wurden die Taufbewerber in der Fastenzeit einen beschwerlichen Bußweg geführt, damit sie frei würden von allen heidnischen Bindungen; dabei stand das Fasten als Verzicht auf bestimmte Nahrung im Vordergrund. Dieser Bußweg hatte seinen Höhepunkt in der Feier der Osternacht, in der dann die Bewerber getauft wurden.

Im Mittelalter waren die Fastenbräuche streng: man durfte nur drei Bissen Brot und drei Schluck Bier oder Wasser zu sich nehmen. 1486 erlaubte der Papst auch Milchprodukte in der Fastenzeit. Ab Aschermittwoch sollen Christen traditionell 40 Tage lang weder Alkohol noch Fleisch konsumieren. Eine erlaubte Alternative ist Fisch, da er nicht blutet. Der Hering als traditionelle Fastenspeisen hat seinen Sinn darin, dass der Körper nach dem oft übermäßigen Genuss im Fasching entschlackt. Schnaps und Bier dürfen nach alter Sitte am Aschermittwoch nochmals getrunken werden, denn das Bier soll für gutes Gedeihen der Gerste sorgen, der Schnaps die Mücken vertreiben.

Fasten im biblischen Sinn bedeutet aber eigentlich weniger die Einhaltung bestimmter Vorschriften, als die Besinnung auf die Verantwortung, mit den Gaben Gottes und seiner Schöpfung verantwortungsvoll umzugehen und diese maßvoll zu gebrauchen. Fasten bezieht sich so gesehen nicht nur auf bestimmte Lebensbereiche wie das Essen oder gilt nur eine bestimmte Zeitspanne. Bewusste Fastenzeiten können aber Hilfe zu einem verantwortlicheren Leben sein. In diesem Sinne ist die evangelische Aktion "Sieben Wochen ohne" schon seit 1983 sehr erfolgreich mit ihrem Aufruf zu einem selbstgewählten Verzicht in der Passionszeit .

Der Aschermittwoch erhielt seinen Namen, weil an ihm Asche der Palmen vom Palmsonntag des vergangenen Jahres geweiht und den Gläubigen vom Priester auf Stirn oder Scheitel gestreut wird. Dabei erinnert der Liturg an die Vergänglichkeit des Menschen: Gedenke, o Mensch, du bist Staub, und zum Staube kehrst du zurück. (vgl. Psalm 90, 3) Papst Urban II.  führte diesen Brauch im 11. Jahrhundert ein, im 12. Jahrhundert wurde festgelegt, dass die Bußasche von Palm- und Ölzweigen des Vorjahres gewonnen werden muss.

Asche ist Symbol der Vergänglichkeit, der Buße und Reue. Schon die Menschen im alten Testament  hüllten sich in Sack und Asche, um ihrer Bußgesinnung Ausdruck zu verleihen. Asche wurde früher als Putzmittel verwendet und ist so auch Symbol für die Reinigung der Seele.

Am Aschermittwoch wurde nach alter Überlieferung der Teufel, der ja zunächst ein normaler Engel gewesen sei, wegen Verstößen gegen die göttliche Ordnung aus dem Himmel geworfen.

Am mittleren Sonntag der Fastenzeit, dem Sonntag Laetare, freut euch, ist die Hälfte der Fastenzeit vorüber. Die erste Hälfte war von Besinnung und Trauer geprägt, ab Laetare soll der Christ nun froh dem Palmsonntag  entgegen sehen, der für den Einzug Jesu in Jerusalem, dessen Opfertod am Kreuz und so für die Erlösung des Menschengeschlechts, steht. Bis ins 19. Jahrhundert trat der Papst am Sonntag Laetare in Rom mit einer goldenen Rose als Sinnbild Christi vor die Gläubigen.

Am 5. Fastensonntag, dem Sonntag Judika zwei Wochen vor Ostern, werden nach alter Tradition in katholischen Kirchen alle Gegenstände, die etwas österliches darstellen, mit Hungertüchern verhüllt; im Mittelalter verhüllte man oft den ganzen Chorraum der Kirche mit großen Hungertüchern, die meist mit Symbolen der Passionszeit  bemalt waren. In der evangelischen Kirche ist Judika der traditionelle Termin der Konfirmation.

Die katholische Kirche gewährt an jedem Freitag der Passionszeit demjenigen Gläubigen vollkommenen Ablass, der das En ego, o bone et dulcissime Jesu nach dem Kommunionempfang vor dem Bild des Gekreuzigten andächtig betet; an allen anderen Tagen des Jahres wird hierfür Teilablass gewährt:



Siehe, o guter und lieber Jesus, vor deinem Angesicht werfe ich mich auf die Knie nieder und bitte dich, aus tiefer Seele flehend: Präge meinem Herzen ein den lebendigen Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, eine wahre Reue über meine Sünden und den festen Willen, mich zu bessern. Mit innigem Mitleid und tiefem Schmerze schaue ich auf deine fünf Wunden und erwäge dabei, was der Prophet David von dir, o guter Jesus, geweissagt hat: Sie haben meine Hände und meine Füße durchbohrt; sie haben alle meine Gebeine gezählt."


Matthias


Matthias wirkte nach verschiedenen Legen­den in Judäa für den Glauben, wurde we­gen seiner Heilungen, Bekehrungen und gelehrten Predigten beim Hohen Rat ver­klagt, zum Tode verurteilt, gesteinigt und nach römischem Brauch mit dem Beil enthauptet. Anderen Überlieferungen zufol­ge soll er in Grie­chenland oder im Kaukasus oder - wie Mattäus  - in einem Äthiopien genannten Land am Schwarzen Meer den Glauben verkündet haben und im Jahr 63 zuerst gesteinigt, dann mit dem Beil erschlagen worden sein. Einer Überlieferung zufolge soll ihn nach vorübergehender Blendung und wunderbarer Wiedererlangung des Augenlichts der Apostel Andreas aus den Händen von Menschenfressern gerettet haben, so dass er eines friedlichen Todes starb. Schon im 2. Jahrhundert kursierte eine nur bruchstückhaft erhaltene Evangelienschrift unter seinem Namen.

Matthias' Reliquien sollen in Rom in S. Maria Maggiore bestattet worden, dann in Teilen mit Unterstützung von Helena durch Bischof Agritus  nach Trier gebracht worden sein; schriftliche Zeugnisse darüber liegen erst aus dem 9. Jahrhundert vor. Ein Matthias-Kult entfaltete sich in Trier nach der - angeblichen - Wiederauffindung der zeitweise verschollenen Reliquien  um 1050; während eines mehrmonatigen Aufenthaltes in Trier anerkannte Papst Eugen III. 1147/48 den Kult, den der Trierer Erzbischof förderte und von dem er im Rangstreit mit den Kölner Erzbischöfen profitierte. Teile der Trierer Reliquien kamen der Überlieferung zufolge nach Goslar. Weitere Reliquien liegen in der Kirche S. Giustina in Pavia.

Im 12. Jahrhundert verfasste Lambert von Lüttich (Liege) in Trier eine Lebensgeschichte, eine Sammlung von Wundern sowie Berichte über Auffindung und Überführung der Gebeine des Matthias. Matthias wurde abgebildet in Darstellungen von Pfingsten, von Tod und Himmelfahrt der Maria und seiner Wahl zum Apostel, sonst ist er meist in der Darstellung der zwölf Apostel durch Paulus  verdrängt. Der letzte Satz des apostolischen Glaubenbekenntnisses wird ihm zugeteilt: et vitam aeternam, und das ewige Leben.

Die Volksfrömmigkeit entwickelte zahlreiche Bräuche: in Böhmen schüttelte man an den Obstbäumen für eine reiche Ernte. In der Matthias-Nacht legte man Efeublätter in Wasser; war eines am nächsten Morgen durchweicht, drohte Krankheit. In der Matthias-Nacht werden durchs Los Liebes- und Todesorakel eingeholt - im Hintergrund steht dabei die Wahl des Apostels durch ein Los. In Böhmen wollte man durch magische Handlungen, Schütteln der Obstbäume und Schreien die Obsternte günstig beeinflussen.